Konzept zur Leistungsbewertung im Fach Deutsch
in den Jahrgangsstufen 1 / 2
| Jahrgang 1 | Jahrgang 2 |
| Kurze, schriftliche Übungen in den Bereichen Lesen und Schreiben | Pro Halbjahr Eine kurze, schriftliche Übung im Bereich LesenEine kurze, schriftliche Übung im Bereich Sprache untersuchen oder Rechtschreiben (beide Bereiche müssen im Schuljahr abgedeckt sein) |
| HSP | HSP |
Anzahl und Inhalt der kurzen, schriftlichen Übungen werden im Jahrgangsteam festgelegt.
Die kurzen, schriftlichen Übungen werden nicht bepunktet, sondern mit dem Smileysystem bewertet.
Die kurzen, schriftlichen Übungen werden zur Unterschrift an die Eltern gegeben.
Zusätzlich können Diagnosen in den Bereichen Lesen, Sprache untersuchen, Texte schreiben und Rechtschreiben durchgeführt werden. Anzahl und Inhalt der Diagnosen werden im Jahrgangsteam festgelegt.
Konzept zur Leistungsbewertung im Fach Deutsch
in den Jahrgangsstufen 3 / 4
Anteile der Leistungsbereiche an der Zeugnisnote „Sprachgebrauch“
Zur Leistungsbewertung werden alle vom Schüler erbrachten Leistungen herangezogen und wie folgt gewichtet:
Klasse 3.1 und 3.2: 60% mündliche Mitarbeit
40% schriftliche Leistungen
Klasse 4: 60% mündliche Mitarbeit
40% schriftliche Leistungen
Im Bereich Sprechen und Zuhören werden folgende Schwerpunkte gesetzt:
- Sprechen im Alltag
- Geregelte Gespräche führen, Konflikte lösen
- Erzählen
In den Bereichen Schreiben und Sprachgebrauch untersuchen werden folgende Schwerpunkte gesetzt:
- flüssig und in lesbarer Schrift schreiben
- Texte situations- und adressatengerecht planen und verfassen
- anderen Kindern begründete Hinweise zur Überarbeitung geben
und Texte situations- und adressatengerecht überarbeiten
- Sprache / Sprachgebrauch untersuchen
Leistungsbereiche für die Zeugnisnote „Lesen“
Zur Leistungsbewertung werden alle vom Schüler erbrachten Leistungen in folgenden Bereichen herangezogen:
- Grundlegende Lesefähigkeiten
- Erschließung von Texten und Nutzung von Lesestrategien
- Auswahl und Präsentation von Lesetexten und Leseerfahrung
- Angemessener Umgang mit Medien
Leistungsbereiche für die Zeugnisnote „Rechtschreiben“
Zur Leistungsbewertung im Bereich „Rechtschreiben“ werden alle erbrachten
Leistungen in folgenden Bereichen herangezogen:
- normgerechte Schreibung eigener Texte
- Anwenden von Rechtschreibstrategien
- methodisch sinnvolles und korrektes Abschreiben
- Kontrolle und Korrektur eigener Texte
Zusammensetzung der Gesamtnote Deutsch
Die Gesamtbewertung für das Fach Deutsch (Sprachgebrauch, Rechtschreiben, Lesen) ergibt sich aus der Zusammenfassung der Einzelbewertungen.
Schriftliche Überprüfungen:
| Jahrgang 3 8 Überprüfungen, davon entfallen auf das Schulhalbjahr jeweils: | Jahrgang 4 8 Überprüfungen, davon entfallen auf das Schulhalbjahr jeweils: |
| 1 Lesen 1 Rechtschreibung (Rechtschreibstrategien) 1 Sprache untersuchen 1 Textproduktion 1 HSP | 1 Lesen 1 Rechtschreibung (Rechtschreibstrategien) 1 Sprache untersuchen 1 Textproduktion |
Die Überprüfungen in den Bereichen „Rechtschreibung“ und „Sprache untersuchen“ dürfen kombiniert werden. In diesem Fall müssen zwei Noten gegeben werden.
Zusätzlich können Diagnosen in den Bereichen Lesen, Sprache untersuchen, Texte schreiben und Rechtschreiben durchgeführt werden. Anzahl und Inhalt der Diagnosen werden im Jahrgangsteam festgelegt.
Textproduktionen:
Pro Jahrgang muss eine fiktionale und eine nicht fiktionale benotete Textproduktion geschrieben werden. Das Deutschteam des Jahrgangs legt zu Beginn des Schuljahres fest, welche der beiden Textproduktionen in welchem Halbjahr geschrieben wird.
Die benoteten Textproduktionen werden nicht an einem Termin geschrieben.
Jedes Kind darf aus den in der Unterrichtseinheit produzierten Texten selbst den Text aussuchen, den es zur Benotung einreichen möchte.
Zu einer Textproduktion wird vor der schriftlichen Überprüfung ein Kriterienkatalog angefertigt, der als Grundlage für die Bewertung genutzt wird. Die Kriterien sind den Schülern bekannt.
Sämtliche Kriterien sind aus dem Kriterienkatalog „Bewertungskriterien Klasse 3/4“ zu entnehmen.
Jede benotete Textproduktion beinhaltet eine Zusatzaufgabe aus dem AB III.
Sämtliche Vereinbarungen bezüglich der benoteten Textproduktionen (Art, Umfang, Auswertung) werden im jeweiligen Jahrgangsstufenteam abgesprochen!
Vereinbarungen für die Korrektur der Textproduktionen:
Es wird unterschieden zwischen Fehlern die bewertet, und Fehlern, die nicht bewertet werden. Zu den bewerteten Fehlern gehören Grammatik-, Zeichensetzungs- Wortschatz- und Wiederholungsfehler.
Die nicht bewerteten Fehler sind a) Rechtschreibfehler, b) Grammatik- und
Zeichensetzungsfehler aus Bereichen, die im Unterricht noch nicht behandelt wurden.
Alle Fehler werden angestrichen. An den Rand wird das entsprechende Korrekturzeichen geschrieben (s.u.)
Fehler, die sich wiederholen, werden ebenfalls angestrichen.
Folgende Korrekturzeichen gelten:
| Fehlerart: | Korrekturzeichen: |
| Rechtschreibung | R |
| Grammatik Im Speziellen: Tempus (Zeitform) Satzbau | G T Sb |
| Zeichensetzung | Z |
| Wortschatz Im Speziellen: Ausdruck/unpassende Stilebene Wortwiederholungen | W A Wdh |
| Auslassung | Г |
Rechtschreibung:
Alle Fehler werden gezählt, auch diejenigen, die mehrmals vorkommen. Die Anzahl der Wörter wird gezählt. Unter der Arbeit vermerkt die Lehrkraft den Anteil der richtig geschriebenen Wörter („Du hast __ von __ Wörtern richtig geschrieben“). Auf diese Weise werden auch für die Eltern die Rechtschreibleistungen ihrer Kinder transparenter.
Damit die Kinder die Rechtschreibfehler reflektieren können, sollen sie als Hausaufgabe ihre Rechtschreibfehler mit Hilfe des Wörterbuchs korrigieren (richtig ins Schulschreibheft schreiben).
Bei Kindern, bei denen eine LRS diagnostiziert wurde, werden die Rechtschreibfehler angestrichen, es wird jedoch nicht das Kürzel „R“ an den Rand geschrieben.
Individuelle inhaltliche Anmerkungen der Lehrkraft am Heftrand sind weiterhin
möglich.
Weitere Vorgaben:
Es wird nur eine Korrekturfarbe – nach Wahl der Lehrkraft – benutzt.
Hefte oder Schreibblätter müssen stets einen breiten Außenrand besitzen, damit dort die Korrekturzeichen Platz haben.
Es muss ab der 3. Klasse mit Füller, Tintenroller oder Fineliner geschrieben werden. Dabei soll der Fineliner nur in Ausnahmen (z.B. vergessener Füller) benutzt werden. Damit soll Fälschungsversuchen vorgebeugt werden.
Es wird nur jede 2. Reihe beschrieben.
Schreibschriftfehler werden nicht angestrichen. Es werden aber je nach Erscheinungsbild der Arbeit zusätzlich 2 „Ordnungspunkte“ vergeben, die in die Gesamtwertung einbezogen werden. Dabei ist zum Beispiel die korrekte Buchstabenverbindung bei der Schreibschrift mit zu berücksichtigen.
Themen der Textproduktionen:
| fiktional | Nicht fiktional |
| – Bildergeschichte – Märchen – Fabel – Nacherzählung – Fantasiegeschichte – Reizwortgeschichte – Erlebniserzählung – Überarbeitung | – Vorgangsbeschreibung (Rezept, Bastelanleitung, Spielanleitung, …) – Personen- oder Gegenstandsbeschreibung – Brief – Bericht (Unfallbericht, Zeitungsbericht, …) |
Gewichtung Inhalt/Sprache bei der Bewertung:
Inhalt: ungefähr 2 Drittel
Sprache: ungefähr 1 Drittel
Ein Korrekturzeitraum, innerhalb dessen die Arbeiten zurückgegeben werden müssen, wird nicht festgelegt.
Die Benotung wird nach folgendem Schlüssel vorgenommen:
| Note | Anteil an der Gesamtpunktzahl |
| sehr gut | 100,0 % – 95,0 % |
| gut | 94,9 % – 80,0 % |
| befriedigend | 79,9 % – 65,0 % |
| ausreichend | 64,9 % – 50,0 % |
| mangelhaft | 49,9 % – 25,0 % |
| ungenügend | 24,9 % – 0,0 % |